Beliebte CFDs auf Indizes

Symbol Name Link zur Detailseite
FDAXDeutschland 30Deutschland 30
FESXEuropa 50Europa 50
YMUSA 30 - Wall StreetUSA 30 - Wall Street
UK100UK 100UK 100
ESUSA 500USA 500
HSIHong Kong 50‏Hong Kong 50‏
NQUS-TECH 100US-TECH 100
SGPSingapur 25Singapur 25
NIYJapan 225Japan 225
FIBiItalien 40Italien 40
SPI200Australien 200Australien 200
BGCANGCannabis-Aktien-IndexCannabis-Aktien-Index
RTYUSA 2000USA 2000
FSMSchweizer 20Schweizer 20
VIXVIX Volatility IndexVIX Volatility Index
IBXSpanien 35Spanien 35
CNChina A50China A50
FTHolland 25Holland 25
F2MXDeutschland MCapDeutschland MCap
ATXÖsterreich 20Österreich 20
FCEFrankreich 40Frankreich 40
BALITGLithium & Batterie-IndexLithium & Batterie-Index
OMXS30Schweden 30Schweden 30
BUREGIImmobilienriesen-IndexImmobilienriesen-Index
FTASEGriechenland25Griechenland25
OBXNorwegen 25Norwegen 25
WIG20Polen 20Polen 20
BUKHI50PUK Brexit High 50-IndexUK Brexit High 50-Index
FNGNYSE FANG+ IndexNYSE FANG+ Index
HUNGUngarn 12Ungarn 12

Index, was ist das und wie funktioniert der Handel mit Indizes?

Indexhandel ist inzwischen auch online möglich. Zu den weltweit beliebtesten Indizes sind der Dow Jones, DAX 30, S&P 500 und FTSE 100. Sie werden im Swing-, Intraday- und langfristigen Trading gehandelt.
Die Namen und dazugehörigen Abkürzungen der wichtigsten Aktienindizes die global gehandelt werden, sind den meisten Tradern vertraut. Was noch nicht ganz so bekannt ist, ist die Tatsache, dass diese auch via CFDs getradet werden können. Dabei werden Index CFD wie Aktien analysiert und verkauft.

Index Trading: Was ist ein Index?

Ein Aktienindex steht für die Güte von Finanzmärkten und Wirtschaftsunternehmen in einzelnen Ländern. Er drückt den Wert aus, die mehrere Unternehmensanteile erbringen. Dabei werden allgemeine, aktuelle und historische Leistungen angerechnet.

Die Parameter, nach denen sich ein Aktienindex zusammensetzen kann, sind unterschiedlich. So können Länder, Aktiengruppierungen oder Sektoren als Parameter Anwendung finden.

Beispiele:

  • DAX 30 – steht für den deutschen Aktienindex, in dem die 30 größten Unternehmen der BRD berücksichtigt sind. Der DAX steht als Beispiel für die Verwendung des Landes als Parameter.
  • Der S&P 500 ist ein Aktiengruppierter Index der USA. Die 500 steht für die größten ausländischen und amerikanischen Unternehmen.
  • Der NASDAQ 100 umfasst Aktien und Unternehmen aus dem Technologiesektor.

Beim Index der sich auf einen Sektor bezieht, wie der NASDAQ, zeigt die Entwicklung des Preises, der sich immer in die Richtung entwickelt, wie sich auch der Wert entwickelt, dass sämtliche der NASDAQ Aktien, die gleiche Entwicklung nehmen.

Beim Aktienindex ist der Unterschied, dass einige Aktien bei steigendem Index auch fallen können, der Index aber steigt, weil die Aktien anderer Unternehmen den Durchschnitt positiver beeinflussen. In diesem Zusammenhang spielen Baisse und Hausse eine Rolle – die bärische Entwicklung (Bärenmarkt mit Einbrüchen) und die bullische Entwicklung (Bullenmarkt mit Kursanstiegen).

Indexberechnung – so geht es

In der Indexberechnung wird zwischen Kurs- und Performanceindex unterschieden. Im Kursindex, gelegentlich auch Preisindex genannt, finden ausschließlich die Aktienkurse Berücksichtigung. Dividendenzahlungen und Kapitalveränderungen werden außen vorgelassen. Sonderzahlungen und Erträge aus Bezugsrechten werden bereinigt. Zu den Indizes die nach dem Kursindex berechnet werden gehören beispielsweise CAC 40, FTSE 100 und Dow Jones.
In Annahme, dass Dividenden und sonstige Einnahmen aus dem Aktienbesitz in Aktien reinvestiert würden, wird der Performanceindex berechnet. Ausschüttungen wirken sich auf den Kurs also nicht aus. Der deutsche Aktienindex DAX ist ein Mischindex aus Performance- und Kursindex.

Außerdem gibt es den preisgewichteten Index, wie den Dow Jones Industrial Average (DJIA) und der Nikkei 225. Hier wird für die Berechnung jede Aktie mit der gleichen Stückzahl gerechnet. In diesen Indizes haben hochkursige Aktien ein größeres Gewicht.

Der kapitalisierungsgewichtete Index setzt die Gewichtung des Unternehmens proportional zu dessen Marktkapitalisierung. Hierunter fallen beispielsweise der S&P 500 oder der DAX.

Die beliebtesten globalen Indizes

Europa, Asien und die USA stehen für die beliebtesten Aktienindizes weltweit. Allerdings heißt das nicht, dass es auch anderswo auf der Welt beliebte Indizes gibt.

Die Top 3 Indizes der USA

  • DJI30 – Dow Jones Industrial Average
  • S&P 500 – Standard and Poor’s Index
  • NQ 100 – NASDAQ

Die Top 4 Indizes Europas

  • DAX30 aus Deutschland
  • FTSE 100 aus Großbritannien
  • CAC 40 aus Frankreich
  • STOXX 50 europaweit (die 50 größten und liquidesten Unternehmen Europas)

Asiens beliebteste Aktienindizes

  • Nikkei (JP) 225 aus Japan
  • HSI 50 aus Hongkong

Auch wenn andere prominente Aktienindizes nicht in den Listen auftauchen, es gibt sie. Beispielsweise der ES 35 aus Spanien, der AEX 25 aus den Niederlanden, der IT 40 aus Italien oder der ASX 200 aus Australien.

In der Geschichte der Finanzmärkte gab es unglaubliche Entwicklungen. Der DJI erlebte unvergleichliche Jahre oder Jahrzehnte des Booms. Doch auch Crashs gingen in die Geschichte ein.

Historische Tage im Finanzwesen:

1929 – Der Wall Street Crash

Er gilt immer noch als der größte Börsenkrach der Geschichte. Eine Aktienblase löste schwere Depression und die Weltwirtschaftskrise aus. Sie dauerte vier Jahre lang an.

1987 – Der Black Monday

Der schwarze Montag steht für den größten Einbruch an einem Handelstag. Der DJIA fuhr 22,61 % Verluste ein. Bis heute konnte keine zweifelsfreie Ursache für diesen Zusammenbruch ermittelt werden. Das programmierte Trading, soll allerdings eine maßgebliche Größe gewesen sein.

2000 – Die Dotcom Blase

In der Zeit zwischen 1995 und 2000 steigerten Technologieaktien ihre Werte immens. Allerdings basierten diese Wertsteigerungen auf Spekulationen und bildeten eine Blase. Die platzte prompt Anfang 2000. Ein Millenniumdilemma.

2008 – Die globale Finanzkrise mit einer großen Rezession

  • In diesem Zusammenhang ist auch immer wieder von der Immobilienblase die Rede. Faule Kredite im Immobilienmarkt, brachten das amerikanische Finanzsystem zum Einsturz. Ausgerechnet verursacht von den Banken und Finanzinstitutionen, deren Bilanzen die Krise belegten. Derivatenhandel auf Kredit, verstärkte den Zusammenbruch.

Seit 2008 – Der Markt erholt sich und erlebt bullische Zeiten

Der Aufwärtstrend der Aktienmärkte seit 2008 ist wirklich bemerkenswert. Der bullische Lauf wird sich doch vermutlich ins Pendent drehen. Diese Vermutung werden durch Zahlen aus dem Januar 2019 genährt. Zehn Jahre führte der Trend aufwärts, dann brach der Dow Jones ein. Er verlor 546 Punkte an einem und 1378 an zwei Tagen. Ein Kursverlust von Bedeutung, der wohl das Ende des bullischen Marktes einläutete. Die Gründe für diese Entwicklung liegen in den Sorgen der Investoren um steigende Zinssätze, vermehrte Investition der Anleger in Anleihen statt Aktien und den steigenden Kosten für die Aufnahme von Unternehmenskrediten.

Index Trading vs. Aktienhandel – wo liegen die Vorteile?

Die Informationen, die aus der Entwicklung eines Indexes gezogen werden kommen verschiedenen Zwecken zugute.

  • Analyse des Indextrends
  • Trading mit CFDs
  • Hedging (Absicherung) anderer Tradingvorhaben – bei erfahrenen Anlegern

Im Vergleich zum Aktienhandel via CFDs hat der Index CFD ein geringeres Risiko als ein Aktienkauf. Zudem sorgt die Margin für eine Sicherheit vor einem Abrutschen ins Minus. Hebel ermöglichen mit wenig Geld auch große Trades abschließen zu können. Zudem können Index CFDs fast rund um die Uhr und Long und Short getradet werden.

Die Beliebtheit des Index Tradings mit CFDs ist bei privaten Händlern ebenso beliebt bei institutionellen Tradern. Geachtet werden muss jedoch darauf, dass nicht der Index direkt sondern eben der CFD auf diesen Index gehandelt wird. Die stabile Preisvolatilität und das solide Volumen der Indizes bieten somit die Chance, mit einem einzelnen CFD von den Preisbewegungen individueller Wertpapiere teilzuhaben. Dabei sind CFDs lohnenswerter, als Short Trades mit Aktien abzuwickeln, weil sich das Risiko aufgrund von Tools wie Stop Loss gut managen lässt.

Und im Vergleich zu Optionen und Futures?

In diesem Vergleich besticht das CFD Trading mit seinen einfachen Möglichkeiten, am Finanzmarkt teilzunehmen. Schon bei der Eröffnung von Positionen (Long oder Short), können Parameter festgelegt werden nach denen die Positionen wieder geschlossen werden. Stop Loss, Marktaustritt der Take Profit sind Instrumente hierfür.

Der Handel mit Optionen und Futures ist im Vergleich zum Trading mit CFDs wesentlich komplizierter. Hier müssen Termine und Fristen berücksichtigt werden. Indexoptionen unterliegen unterschiedlichen Stilen und Regeln. So können nach europäischem Stil Optionen nur bei Ablauf gezogen, im amerikanischen Stil, können sie jederzeit gezogen werden. Für Einsteiger bieten sich Optionsstrategien wie den Kauf eines Calls oder Puts auf einen Index an, die noch halbwegs überschaubar sind. Komplizierter wird es beim Traden von Preisbewegungen, denn sie basieren auf technischen und Chartanalysen und sind nur von erfahrenen Tradern in der ganzen Tragweite zu verstehen.

Unser Tipp: Um den Handel mit CFDs unter realen Voraussetzungen üben zu können, bietet Ihnen der Broker Plus500 ein kostenlosen Übungs-Konto. Mit diesem können Sie mit Spielgeld das kaufen und verkaufen von CFDs ohne zeitliche Begrenzung üben, bis Sie ausreichend Erfahrung gesammelt haben, um mit echtem Geld handeln zu können.

Risikohinweis: CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Verwenden Sie daher nur Gelder, deren Verlust Sie sich auch leisten können. Bis zu 76,4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit Plus500. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Lesen Sie dazu auch unseren Risikohinweis.