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CFD Handel für Anfänger und CFD Trading lernen – Unser Ratgeber CFD Handel für Anfänger und CFD Trading lernen vermittelt Ihnen das notwendige Fachwissen, um schnell mit CFD Trading Strategien durchstarten zu können.

Nirgendwo anders als an der Börse, werden täglich viele Milliarden Euro umgesetzt. Neben bekannten Anlage und Investmentformen wie Aktien und Fonds, gibt es auch weitere Möglichkeiten, wie der Handel mit Binäroptionen, Forex, Kryptowährungen wie Bitcoin oder der CFD Handel. Gerade der Handel mit CFDs ist für risikoerfahrene Anleger sehr interessant.

Was ist ein CFD?

CFD´s sind Differenzkontrakte (englisch: Contracts for Difference – CFD). Diese sind bei Tradern äußerst beliebt und liefern enorm vielfältige Chancen. Dabei spielt sich der Handel fernab der echten Börse ab. Sie als Trader spekulieren auf Kursveränderungen. Sogenannte CFD Broker, ermöglichen die komplette Abwicklung in Echtzeit. Dabei spekulieren Trader auf einen steigenden oder fallenden Kurs. CFD gibt in in verschiedenen Formen wie:

Aktien
Indizes
Währungen
Rohstoffe
ETF
Optionen
Kryptowährungen
Meist können Sie bereits mit geringem Eigenkapital ein Konto bei einem CFD Broker eröffnen und sofort loslegen. Wegen der Hebelwirkung, sind ebenfalls die Gewinne und Verluste beträchtlich höher, als bei alternativen Spekulationen im Aktienmarkt. Dafür können aber auch die Verluste höher ausfallen.

CFD – Kurzerklärung

CFD sind Differenzkontrakte und gehören zur allgemeinen Gruppe der Derivate
Es wird nicht unmittelbar in Rohstoffe, Aktien oder dergleichen investiert, sondern auf den Kursverlauf spekuliert
Mit einem kleinen Einsatz von Kapital, kann dank Hebel das Volumen erhöht werden
Die Zeiten für den Handel sind identisch mit der regulären Börse
Es drohen ein Totalverlust und Forderungen des Brokers, wenn der Hebel zu hoch gesetzt wird und ein Verlust sich abzeichnet
Eine Art Risikomanagement ist unabdingbar, um das Risiko auf einem „normalen“ Level zu halten
Grundsätzlich sind 2 Optionen machbar: Short- und Longtail CFD
Kursverläufe werden exakt 1:1 der „echten“ Börse nachempfunden und abgebildet
5 wichtige Fakten zum CFD in der Übersicht
CFD sind Differenzkontrakte die außerhalb der Börse gehandelt werden
Hierbei wird auf die Differenz zwischen dem Ausgangswert und dem Endwert spekuliert
Grundsätzlich können fallende und steigende Kurse genutzt werden
Durch einen Hebel, sind weit höhere Gewinne aber auch Verluste möglich
Es gibt beim CFD kein Datum der Fälligkeit
Wie werden CFDs gehandelt?
Das wohl wichtigste Merkmal beim CFD ist die Tatsache, dass Sie als Kunde keinen Basiswert in diesem Sinne handeln. Sie handeln also keine Aktienanteile oder dergleichen und handeln auch nicht damit. Sie spekulieren auf die Differenz zwischen Basiswert (Wert einer Aktien, Rohstoff etc.) und dem zukünftigen Endwert nach Ihrer beliebigen Zeitspanne.

Aktie XYZ hat um 11 Uhr einen Basiswert von 76,45 Euro
Aktie XYZ hat um 15 Uhr einen Endwert von 77,55 Euro
Die Differenz (Differenzkontrakt) beziffert sich auf 1,10 Euro
Sie spekulieren also auf diesen Differenzwert zwischen 2 Basiswerten
Dabei können Sie auf den Zeitraum und ein Steigen oder Sinken spekulieren
Der Gewinn oder Verlust, beziffert sich aus der Differenz des gehandelten Basiswertes. Mit Hilfe von Hebeln, wird das Risiko aber auch die Gewinnspanne maßgeblich erhöht

Was ist ein Hebel?

Hebelwirkung wird erzeugt, weil Sie als Trader nur einen Teil der investierten Summe bei Ihrem Broker anlegen. Den Rest übernimmt Ihr Broker. Gewinne und Verluste werden 1:1 weitergegeben. Nehmen wir uns einige Beispiele vor, wie ein CFD Handel aussehen könnte.

Sie spekulieren auf eine Abwärtsbewegung beim deutschen Aktienindex (DAX)
Als Investition bevorzugen Sie 1.000 Euro und Sie nutzen einen frei wählbaren Hebel von 100:1
Durch den Hebel (Leverage), werden Summen in Höhe von 100×1000 Euro bewegt (100.000 Euro)
Fällt der DAX tatsächlich um einen Prozentpunkt, entspricht dies einem Gewinn von 1.000 Euro. (100.000 Euro x 1 Prozent)
Steigt jedoch der DAX um einen Prozent, ist die Investition verloren
Sie investieren also Summe X und wählen einen Hebel. Dann spekulieren Sie auf einen Anstieg oder ein Fallen des Kurses. Je nach Differenz zwischen Basis- und Endwert, können Sie extrem schnell hohe Summen verdienen und 100 Prozent Gewinn sind keine Seltenheit.

Vor- und Nachteile von CFD als Finanzinstrument

Aufgrund dieser obigen Tatsachen, existieren viele Vorteile aber auch Nachteile. Diese werden nun übersichtlich dargestellt.

Vorteile von CFD´s Nachteile von CFD´s
Hohe Gewinne mit wenig Einsatz. Hohes Risiko von Verlust.
Nur ein Bruchteil der Investition muss beim Broker angelegt werden. Regulierung und Überwachung ist geringer als beim regulären Aktienhandel.
Steigende und fallende Kurse sind handelbar. Zum Teil höhere Gebühren.
Grundsätzlich ist eine Einlagensicherung vorgesehen. Beim Halten über Nacht fallen Gebühren an.
Aktien, Rohstoffe, Forex, Indizes und mehr möglich.
Vielfältige Hebel und Möglichkeiten.
Demokontos zum Üben.
Ein kleines Manko (wenn man es so bezeichnen kann) gibt es noch: als langfristige Anlage sind CFD´s eher nicht geeignet. Es handelt sich um ein kurzfristiges Instrument, doch dafür macht der Handel enorm viel Spaß.

Dennoch muss ganz klar betont werden, dass: CFD´s ein spekulatives Finanzinstrument sind und sogar der totale Verlust des Kapitals im Raum steht. Das gilt beispielsweise auch für Casinos, Sportwetten und sämtliche spekulativen Aktiengeschäfte wie Binäroptionen und Kryptowährungen.

Demokonto nutzen um Erfahrungen zu sammeln
Bevor Sie sich in das CFD Trading stürzen, sollten Sie unbedingt ein kostenloses Demokonto nutzen, um mehr Erfahrungen zu sammeln.

CFD Trading – so funktioniert das Handeln

Im Prinzip geht es beim CFD Trading darum, Vermögensgegenstände zu handeln. Darüber hinaus, werden Sie mit den Kursschwankungen „spielen“, ohne die Assets selber zu besitzen. CFD steht für „Differenzkontrakte“, die eine Kursbildung abbilden und dabei nicht den direkten Kauf des Wertpapiers erfordern. Das ist auch einer der wesentlichen Vorteile in diesem Business. Dennoch ist ein Grundverständnis erforderlich, um mit CFD erfolgreich Handel an der Börse zu betreiben.

Mit wenigen Mausklicks und simpel am heimischen PC, können Sie den Start wagen und an der Börse spekulieren. In Echtzeit bieten die Broker alle relevanten Informationen und Sie als Kunden müssen sich in diese Thematik einarbeiten. Grundsätzlich stehen alle gängigen handelbaren Assets zur freien Verfügung.

Rohstoffe
Aktien
Indizes
Anleihen
Renten
Zinsen
Währungen

Anhand nachfolgenden Beispiels, wird das Prinzip näher erläutert, damit Sie die Funktionsweise besser verstehen:

Auf der Handelsplattform Xetra, notiert sich die Aktie XYZ auf einen Wert von 10 Euro. Ihr Broker liefert einen CFD auf diese Aktie. Auch hier beziffert sich der Echtzeit Kurswert der Aktie XYZ bei 10 Euro. Schließlich werden alle Statistiken und Kurse in Echtzeit real abgebildet. Ihr spezifischer Broker verlangt eine 10-prozentige Margin für den Handel mit dieser Aktie. Bereits ab einem Einsatz von 1 Euro, können Sie als Investor eine Longposition in dem Kontrakt aufmachen. Genau ab Ihrem „Einsatz“, entwickelt sich der Kurs statistisch exakt wie der echte und reale Kurs. Beim CFD Handel wird der Kurs immer präzise nachgebildet.

Sobald der Kurs der Aktie XYZ jetzt um 10 Prozent ansteigt, beziffert sich der Wert des Differenzkontraktes auf 11 Euro (+10 Prozent). Weil Sie aber lediglich 1 Euro eingesetzt haben, haben Sie einen Gewinn von 100 Prozent erzielt. Würden Sie 1.500 Euro einsetzen und der Kurs steigt innerhalb der Zeitspanne um 10 Prozent, wären 1.500 Euro (100 Prozent Gewinn) auf Ihrem Brokerkonto.

Allerdings muss ebenfalls das Risiko betont werden. Bei einem fallenden Kurs von 10 Prozent und einem Einsatz von 1.500 Euro, wäre das Geld verloren. Dank vieler verschiedener Hebel, können Sie die Marge zwischen Gewinn und Verlust aber kompensieren. Genau hier liegt auch der Knackpunkt: Die Hebel beim CFD Handel machen den Unterschied aus. Achten Sie auf die richtigen Hebel.

Größere Hebel versprechen höhere Gewinne aber bringen auch das Risiko von höheren Verlusten mit sich. Der Hebel ergibt sich aus den Anforderungen der Margin (unterschiedlich je nach Anbieter). Im Umkehrschluss Traden Sie als Kunde gegen Ihren eigenen Broker im Hinblick auf die Echtzeitkurse.

Das Trading mit CFD´s hat ein gewisses Risiko. Dieses Thema muss ganz klar angesprochen werden. Hohe Gewinne stehen hohen Verlusten gegenüber. Dennoch kann sich dieses spekulative Business lohnen, wenn sich ein Überblick über den Markt verschafft wird.

Statistiken ausgiebig nutzen
Kurse stets im Auge behalten
sämtliche Schulungen des Brokers nutzen
Echtzeitdiagramme in Augenschein nehmen
Es gibt keine Verpflichtung des Kunden, Basiswerte zu handeln oder zu verhandeln. Lediglich eine Auszahlung der Kursentwicklung ist grundsätzlich Bestandteil der allgemeinen Geschäftsbedingungen. Auch besteht kein Anspruch auf Dividenden bei Long-Positionen. Allerdings zahlen viele Broker Ihren Kunden eine Dividende aus, wenn CFD langfristig gehalten werden und der Kurs sich prächtig entwickelt, so das eine Dividende ausgeschüttet wird.

Die einzelnen Broker haben vielfältige Möglichkeiten, ihre CFD unterschiedlich zu gestalten. Zumindest praktisch, werden oft Underlyings abgebildet, die auch an Terminbörsen gehandelt werden können.

Welcher Broker ist der richtige für den CFD-Handel?

Achten Sie als potentieller Kunde grundsätzlich nach einer passenden CFD Handelsplattform. Hierbei fallen diverse Aspekte in Betracht:

günstige Konditionen des Brokers
seriöse Broker die reguliert und zertifiziert sind
Broker mit genügend Liquidität
Ausführungsgeschwindigkeit einer Order
immer das Risiko im Hinterkopf behalten
nur Kapital investieren, welches im Verlustfall auch entbehrt werden kann
Wenn Sie mit Bedacht Ihren Broker wählen und stets nur verschmerzbares Kapital investieren, minimieren Sie zumindest Ihr persönliches Risiko und laufen nicht in Gefahr durch Spekulationen bankrott zu gehen.

Erklärung für Anfänger – CFD Handel und Strategien

Im Grunde sind CFD Bindungen in Form von Verträgen zwischen Investoren (Kunden wie Sie) und den jeweiligen Brokern. Die werden außerbörslich reguliert und gehandelt. Einen einheitlichen Standard wie an der regulären Börse gibt es nicht. Statt einer kompletten Zahlung der Order, in dem Sinne Kauf von Anteilen, muss der Investor nur eine kleine Sicherheitsleistung hinterlegen. Dadurch entstehen diese vielfältigen Hebel. Sie investieren beispielsweise 100 Euro in einen CFD, aber handeln zum Beispiel mit 500 Euro. Die Gewinne aus den 500 bleiben Ihnen, aber auch der Verlust im Gegenzug.

Durch diese Hebel ist es Ihnen möglich, mit kleinen Summen hohe Gewinne einzufahren. Trotz der geringen Investition, können Sie größere Handelssummen bewegen. Beim CFD Handel setzen Trader nur einen Bruchteil des kompletten Basiswertes ein. Das genügt dank der Hebel für eine Order. Hierbei müssen Sie spekulieren, ob der Kurs steigt oder fällt. Beim CFD Handel existieren auch Unterschiede:

• Longtail Position: CFD bildet den Besitz des Underlyings nach bei einer Kurssteigerung führt dieser Umstand zu einer Steigerung der Vermögensposition des Inhabers
• Short Position: bildet den Leerkauf einer Aktie nach und Investoren profitieren von einer negativen Kursentwicklung

Grundsätzlich sind CFD ´s zeitlich unbegrenzt handelbar. Mit einer ausgeklügelten Strategie, sind Orders über mehrere Monate durchaus üblich und beliebt. Viele Hebel, erlauben einen kreativen Spielraum Ihrer Handelsbewegungen. Bei der Berechnung des geschätzten Gewinns (Profit), wird nicht Ihr eingesetztes Kapital zur Grundlage genommen, sondern der gesamte Wert der Position.

Hebel, Margin und Nachschusspflicht
Hebel können sich positiv und auch negativ für Sie als Kunde auswirken. Hohen Gewinnen mit minimalem Kapitaleinsatz, stehen hohen Verlusten und unter Umständen sogar einer Nachschusspflicht gegenüber. Die angebotenen Hebel sind mit Vorsicht zu genießen. Sollte sich ein hoher Verlust einstellen und das bestehende Guthaben genügt nicht um diesen auszugleichen, kommt es zum Fall der Fälle, dem „Margin Call“. Hierbei kann Sie der Broker auffordern, weitere finanzielle Mittel bereitzustellen. Können Sie dieser Aufforderung nicht nachgehen, haben Sie neben einem Totalverlust sogar noch Schulden aufgebaut.

Achten Sie bei der Brokerwahl nach Anbietern, die von einer Nachschusspflicht absehen. Diese gibt es tatsächlich und im Gegenzug werden dafür meistens weniger Hebelfunktionen angeboten. Beim CFD Handel bestehen Chancen auf sehr hohe Gewinne mit sehr wenig Einsatz. Allerdings ist dieses Business sehr risikoreich und auch hohe Verluste und sogar eine Nachschusspflicht sind denkbar.

Diese Chancen und Risiken bestehen

Wie schon mehrfach angesprochen, bewegen sich die Chancen auf hohe Renditen und das Risiko auf hohe Verluste auf dem selben Niveau. Sie können viel Geld verdienen und viel Geld verlieren. Grundsätzlich sind CFD´s spekulative Finanzinstrument, die einem hohen Risiko unterliegen. Dafür existieren aber auch einige maßgebliche Vorteile, die den CFD Handel trotz aller Risiken sehr beliebt machen.

Einer der Vorteile ist klar der Kostenfaktor. Im Gegensatz zu anderen Finanzmodellen an der Börse, wird nicht direkt in Aktien, Rohstoffe oder andere Assets investiert, sondern auf den Kursverlauf spekuliert. Weiterhin genügt eine kleine prozentuale Investition (eine Sicherheitsleistung: Margin), aus der sich wiederum der Hebel abbildet. Meistens investieren Sie auf einen Basiswert zwischen 1-10 Prozent der Summe des Wertes. Mit verschiedenen Hebeln bewegen Sie aber weit höhere Summen.

Sie spekulieren auf eine Longtail oder Short-Position. Also entweder auf den steigenden oder fallenden Kurs. Das war auch schon alles und viel mehr Möglichkeiten existieren nicht.

Recht einfaches Finanzprodukt
Mit wenig eigenem Kapital dank Hebel große Summen bewegen
Transparente Werte und genaue Abbildung des echten Aktienkurses
Trotz aller Chancen auf satte Renditen, dürfen Sie niemals das Risiko unterschätzen. Oftmals locken die scheinbar geringen Investitionen, weil eben nur ein kleiner Bruchteil des tatsächlichen Wertes vom Basiswert investiert werden muss. Den Rest erledigen die Hebel. Hebel können sich nicht nur positiv auswirken, sondern auch das Gegenteil verursachen. Die eventuellen Verluste, bewegen sich nicht nur im Rahmen des Einsatzes, sondern im Rahmen des gesamten Handelsvolumens.

Aufgrund der Volatilität der Assets, können Sie aber Kursschwankungen im Vorfeld genauer betrachten und sich einen ersten Überblick verschaffen. Finanzmärkte sind aber immer Schwankungen ausgesetzt, über die Sie niemals Kontrolle haben werden. In diesem Sinne sind CFD spekulative Finanzinstrumente mit der Chance auf hohe Gewinne und der Gefahr von hohen Verlusten.

Handelszeiten beim CFD Handel

Bei DMA Brokern, beziffern sich die regulären Handelszeiten identisch wie an der Referenzbörse. CFD Broker ohne DMA (Direct Market Access), haben meistens mehr Spielraum und längere Handelszeiten. Beispielsweise sind in diesem Fall Handelszeiten für deutsche Wertpapiere sogar bis 22 Uhr möglich. Im Falle von CFD mit Indizes und Rohstoffen, entsprechen die Handelszeiten der jeweiligen Börsen, an denen diese Terminkontrakte geordert werden.

Viele Broker bieten ihren Kunden Underlyings aus allen möglichen Regionen der Welt an. Dadurch müssen Sie die Zeitverschiebung beachten. Zum Beispiel zwischen der USA und Deutschland. Deshalb können Sie je nach Zeitverschiebung unter Umständen auch mitten in der Nacht oder sehr früh am Morgen handeln.

Währungspaare (Forex), können in den allermeisten Fällen (wenn Forex als CFD möglich ist), von Sonntagabend bis Freitagnacht gehandelt werden. Für einen besseren Überblick, lohnt sich der Blick in die allgemeinen Geschäftsbedingungen Ihres Brokers. Entweder hier oder in einem extra Dokument, werden alle Handelszeiten aufgeführt. Zum Beispiel Zeiten für:

Spreads
Rollover-Termine
Stichtage
Kommissionen

Weil der Handel von CFD außerbörslich abläuft, können Kunden bei Brokern oftmals einen Zugang via DMA (Direct Market Access) beantragen und nutzen. Damit haben sie einen direkten Zugang zum Marktplatz und sind weniger abhängig von Handelszeiten. Orders werden dann direkt über das Orderbuch der Börse aufgegeben werden. Auch hierbei entsprechen die Handelszeiten dann der zuständigen Referenzbörse mit allen Zeitverschiebungen.

Kriterien für einen guten CFD Broker

Reguliert und zertifiziert durch eine der Aufsichtsbehörden
Einlagensicherung des Kapitals der Kunden
Allgemeine Geschäftsbedingungen in vielen Sprachen (natürlich auch deutsch)
Transparenz beim Thema Kommissionen und Spreads
Vielseitiges Angebot an Basiswerten wie Rohstoffe, Aktien, Währungen und Indizes
Im günstigen Fall eine niedrige Mindesteinzahlung
Sehr schnelle Auszahlung im Gewinnfall
Verschiedene Zugänge zum Brokerkonto wie Desktop, App und/oder Browser
Kostenloses Demokonto mit allen gängigen Funktionen um die Plattform zu testen
Orientieren Sie sich an dieser Auflistung, wenn Sie auf der Suche nach einem guten CFD Broker sind. Darüber hinaus, existieren noch weitere Merkmale, die einen guten CFD Broker auszeichnen:

niedrige Hürden beim Einstieg
kostenlose Angebote im Bereich Schulungen und Trainings
viele handelbare Basiswerte
guter erreichbarer Support via Telefon, Chat und Mail
Viele Broker (mitunter dubiose Plattformen), tummeln sich in irgendwelchen Inselparadiesen. Diese haben für den Broker den Vorteil, der steuerlichen Entlastung. Wie es aber dann mit den Kundengeldern im Falle einer Insolvenz und der Zahlungsmoral aussieht, weiß niemand so richtig einzuschätzen. Es kann durchaus Sinn machen, sich im Vorfeld über Erfahrungen mit den Brokern anderer Kunden zu informieren. Gehen Sie keine Risiken mit Brokern ein, die in einem Steuerparadies viel zu lasch reguliert werden. Nicht zwingend ist jeglicher Broker dieser Art gefährlich, aber besonders Anfänger sollten eher auf straff regulierte und zertifizierte Broker vertrauen.

Wichtig ist der Blick in die allgemeinen Geschäftsbedingungen in DEUTSCHER Sprache. Können Sie die englische Sprache lesen? Nein? Dann lassen Sie die Finger davon, weil es zum Teil um extrem wichtige Klauseln geht. Besonders die Nachschusspflicht sollten Sie suchen.

Informieren Sie sich über einen verbindlichen Ausschluss der Nachschusspflicht!

Weitere Beschränkungen, Details und Einzelheiten über die Gebührenstruktur, müssen klipp und klar leicht verständlich lesbar sein. Sinn macht es immer, wenn der Broker ein mobile App zur Verfügung stellt. Das ist ein gutes Indiz für den Service und dem Anliegen des Brokers, wirklich das perfekte „Erlebnis“ zu bieten. Auch eine extrem hohe Mindesteinzahlung, ist eher dubios und schleierhaft aus Sicht der Kunden. 1.000 Euro Mindesteinzahlsumme und dergleichen, sind viel zu hoch und suchen Sie sich in diesem Fall einen anderen Broker. Wenn kein Demokonto zur Verfügung steht, dann lassen Sie ebenfalls die Finger von dem Anbieter. Sie wollen die Plattform ja zuerst kostenlos auf Herz und Nieren checken oder?

Tipps und Tricks für die ersten CFD Trades

Einsteiger in das CFD Trading sollten niemals ins „kalte Wasser“ springen. Es gilt folgende Tipps und Tricks zu beachten, damit der Start gelingt und die Risiken zumindest eingegrenzt und kalkuliert werden. Orientieren Sie sich am folgenden Leitfaden und prüfen Sie Ihr Verhalten und Ihre Einstellung zum Thema ganz genau.

1. Demokonto nutzen um Erfahrungen zu sammeln
Lange Rede kurzer Sinn, probieren Sie ein kostenloses Demokonto. Hier erfahren Sie die tatsächlichen Zusammenhänge und können mit „Spielgeld“ die ersten Trades durchführen. Riskieren Sie ruhig etwas und probieren Sie die Hebel aus. Schnell werden Sie feststellen, dass diese Materie gar nicht so schwer, aber schwierig zu kalkulieren ist. Im Idealfall, versorgt Sie das Demokonto mit realen Kursen der Börse. Weiterhin haben Sie auf diese Art und Weise die Möglichkeit, sich mit der Plattform des Anbieters näher vertraut zu machen. Ein Demokonto gehört für absolute Anfänger zur Pflicht!

2. Kapital auf das Sie im Ernstfall verzichten können
Sie haben Geschmack am CFD Trading gefunden und bereits einen Broker? Dann investieren Sie niemals Geld bzw. Kapital, welches Sie selbst benötigen. Aufgrund der hochspekulativen CFD´s, dürfen Sie nur Kapital einsetzen, auf das Sie im schlimmsten Fall (Totalverlust) auch verzichten können. Plündern Sie nicht Ihr Sparbuch und räumen Ihr Konto leer, weil ja große Gewinne winken. Das wäre ein unverzeihlicher Fehler. Als Anlageform eignen sich CFD überhaupt nicht. Das hart ersparte Geld für die Ausbildung oder Weiterbildung, sollten Sie auch für diese nutzen. Wenn Sie aber tatsächlich auch Verluste problemlos in Kauf nehmen können, ist der CFD Broker die richtige Wahl, weil natürlich auch hohe Gewinne locken.

3. Emotionslos bleiben beim CFD Handel
Stellen Sie Ihre Emotionen beim Traden ab. Sie haben gewonnen und 80 Prozent Rendite binnen weniger Stunden eingefahren? Das Glücksgefühl stellt sich ein und die Gefahr erhöht sich, dass Sie nochmals die selbe Strategie probieren. Was einmal klappt, klappt wieder oder? Nein, das ist der falsche Weg. Planen Sie Gewinne und Verluste ein. Lassen Sie sich nicht emotional hinreißen, riskante Trades mit noch höheren Hebeln zu tätigen. Wenn Sie merken, dass Ihre Gefühle Sie überwältigen und schnelle Entscheidungen angestrebt werden, beenden Sie den Handelstag für heute.

4. Weiterbildungen und Schulungen nutzen
Nutzen Sie jegliche Art von Schulungen und Tutorials. Vertiefen Sie Ihr Wissen in diese Materie. Lernen Sie am besten in einem kostenlosen Demokonto sämtliche Funktionen und verschaffen Sie sich einen Überblick über den Markt. Seminare, Fortbildungen und Kurse gibt es reichlich. Sobald Sie ernsthaft CFD Handel betreiben wollen um Renditen zu erwirtschaften, lohnt sich auch der zeitliche und finanzielle Aufwand für Weiterbildungen. Lieber im Vorfeld etwas mehr Kapital in Wissen investiert haben, als hinterher verzweifelt ständig Verluste zu generieren.

5. Erste Verluste in Kauf nehmen (Lehrgeld)
Einen Broker finden, 1.000 Euro einzahlen und innerhalb 3 Tagen 2.000 Euro daraus machen. Eine schöne Vorstellung aber meistens fern der Realität. Nehmen Sie bewusst in Kauf, dass Sie „Lehrgeld“ zahlen werden. Ihre Erfahrung wird aber stetig steigen und im Laufe der Zeit werden Sie immer besser. Lassen Sie sich trotzdem nicht unterkriegen (ABER: nur verschmerzbares Kapital). Anfängliche Verluste durch zu schnelle Entscheidungen und einfache Unwissenheit, gehören mit ein wenig Ironie zu den Positionen: Lehrgeld, Forschung und Bildung.

Glossar

Anlageprodukte

Wenn man das Wort Börse liest oder hört, identifiziert man dies sofort mit dem Handel von Aktien. Mittlerweile gibt es aber eine Vielzahl von weiteren Finanzprodukten, die an der Börse gehandelt werden. Hierzu zählen u. A. Bonds, Derivate oder Zertifikate. Aber auch außerhalb der Börse hat sich mittlerweile ein Handel entwickelt, der immer mehr an Bedeutung gewinnt. Die bekanntesten Produkte sind hierbei Forex oder CFDs. Von entscheidender Bedeutung beim außerbörslichen Handel ist, dass Sie ohne Finanzmakler bzw. Finanzinstitut agieren können. Es setzt allerdings ein hohes Wissen über diese Finanzprodukte und deren Risiken voraus.

Nachfolgend erhalten Sie einige Informationen, wichtige Unterscheidungen, strategische Vorgehensweisen und Tipps zu diesen Produkten, die für einen Handel sehr wichtig sind. Für sämtliche Anlageprodukte gilt dabei, dass sie auf grundlegenden Eigenschaften basieren. Hierzu zählen u. A.

der Kaufpreis
die Laufzeit
der Gewinn bzw. Ertrag
das Risiko
Anlageklassen
Unter dem Begriff Anlageklassen versteht man die Zusammenfassung von Finanzprodukten mit einheitlichen Merkmalen, wie z. B. Wertentwicklungen und Risiken. Das bedeutet, das sich börsentechnische Veränderungen bei diesen Produkten gleich, mindestens aber ähnlich, darstellen. Aufgrund der hohen Anzahl der unterschiedlichsten Finanzprodukte erleichtern Anlageklassen den Überblick über das Angebot und unterstützen die Entscheidung des Traders / Brokers, in das richtige Produkt zu investieren. Die Anlageklassen werden in der Fachsprache auch als Assetklassen bezeichnet. Die bekanntesten Assetklassen sind dabei:

Aktien
Anleihen / Bonds
CFDs
Cryptocoins
Derivate
Direkthandel
Fonds
Forex
Futures
Rohstoffe
Währungen
Zertifikate

Definition der Assetklassen

Aktien

Der allgemein bekannteste Begriff zum Thema Börse ist die Aktie. Doch was verbirgt sich im Detail hinter einer Aktie? Vom Grundsatz handelt es sich hierbei um eine Urkunde, die ein entsprechend definierten Anteil an einem Finanzkapital beschreibt. Eine Aktie besteht dabei aus zwei Teilen:

dem Aktienmantel
dem Aktienbogen
Der Aktienmantel verbrieft dabei Ihren Anteil am Finanzkapital einer Aktiengesellschaft oder etwas einfacher ausgedrückt, Ihr Teilhaberecht an diesem Unternehmen. Der Aktienbogen dagegen besteht wiederum aus zwei Teilen:

dem Dividendenschein (kann aus mehreren Einzelbelegen bestehen)
dem Erneuerungsschein (Talon)
Dividenden werden von Unternehmen auf deren Hauptversammlungen festgelegt und der Dividendenschein berechtigt Sie zur Auszahlung dieser Dividende. Der Erneuerungsschein (Talon) dient als Nachweis für den Erhalt neuer Dividendenscheine, sollten diese aufgebraucht sein.

Anleihen

Unter einer Anleihe versteht man ein Wertpapier, mit dem bestimmte Forderungen geltend gemacht werden. Meistens handelt es sich hierbei um festverzinsliche Wertpapiere, Rentenpapiere oder Schuldverschreibungen. Genau genommen handelt es sich bei dieser Assetklasse um einen einfachen Kredit. Unternehmen oder auch der Staat nutzen diese Form, um sich Fremdkapital von Anlegern zu beschaffen. Nach einer, vor Ausgabe der Anleihe, festgelegten Laufzeit, muss dieses Kapital mit einem entsprechenden Zinszuschlag wieder zurückbezahlt werden.

Im englischen Sprachgebrauch bezeichnet man diese Anlageform auch als „Bond“. Da Anleihen oder Bonds auch an der Börse gehandelt werden, sprechen Insider auch von dem sogenannten „Rentenmarkt“. Eine Anleihe besteht analog zur Aktie aus zwei Teilen, dem Mantel und dem Bogen. Beide Teile erfüllen den gleichen Zweck wie bei der Aktie.

Derivate

Entgegen dem Handel mit Aktien oder Anleihen, bei denen sofort Geld gegen ein Wertpapier getauscht wird, sind Derivate eine Vertragsform innerhalb eines Termingeschäftes. Hierbei werden die Abschlüsse in der Gegenwart getätigt, das Handelsergebnis aber erst in der Zukunft erfüllt. Derivate basieren auf einen zu erwarteten Kurswert. Das klingt zuerst einmal sehr kompliziert, ist aber eigentlich relativ einfach zu erklären. Stellen Sie sich das Ganze z. B. bei einem Autokauf und folgendem Beispiel vor: Sie bestellen in einem Autohaus ein neues Fahrzeug. Vereinbart haben Sie dabei einen Kaufpreis in Höhe von 40.000,00 EUR und einen vereinbarten Liefertermin in 6 Monaten. Am Liefertermin übernehmen Sie das Auto, bezahlen die 40.000,00 EUR und fahren zufrieden vom Hof. Das Geschäft ist abgeschlossen.

Beim Handel mit Derivaten läuft es nahezu ähnlich, allerdings zum Ende mit einem ungewissen Ausgang. Auch hierzu nachfolgend ein Beispiel: Sie bestellen heute 10 Wertpapiere zu einem Einzelpreis von 25,00 EUR. Der Gesamt-Bestellwert beträgt somit 250,00 EUR. Als Laufzeit vereinbaren Sie 2 Monate. Nach Ablauf der Laufzeit erhalten Sie Ihre Wertpapiere und bezahlen 250,00 EUR.

Jetzt greift das Risiko:

Haben die 10 Wertpapiere am Laufzeitende einen höheren Kurswert, z. B. 30,00 EUR Einzelpreis, also gesamt 300,00 EUR, haben Sie einen Gewinn von 50,00 EUR erzielt.

Haben die 10 Wertpapiere am Laufzeitende einen niedrigeren Kurswert, z. B. 20,00 EUR Einzelpreis, also gesamt 200,00 EUR, haben Sie einen Verlust von 50,00 EUR erlitten.

CFDs (Contracts For Difference)

Bei CFDs, auch Differenzkontrakte genannt, handelt es sich vom Grundsatz her um Derivate. Allerdings sind CFDs im Gegensatz zu Derivaten, die für sich schon spekulativ gehandelt werden, äußerst hochgradige Spekulationsobjekte. CFDs eigenen sich daher nur für sehr erfahrene Trader / Broker, die sich über die Problematik des Handelns mit CFDs im Klaren sind.

Die Möglichkeiten für Gewinne sind grösser als bei Derivaten, gleichzeitig aber auch die Risiken für große Verluste enorm groß. Aktienhandel und Handel mit CFDs unterscheiden sich in folgenden Punkten:

Aktien spiegeln den Anteil des Aktieninhabers am Eigenkapital eines Unternehmens wider. Zudem sind mit dem Besitz von Aktien die entsprechenden Rechte und Pflichten eines Aktieninhabers nach dem deutschen Aktiengesetz rechtlich abgesichert.

CFDs dagegen sind nicht an dem Eigenkapital eines Unternehmens gebunden, sondern vielmehr an der Kursentwicklung (siehe Absatz Derivate). Sie sind auch nicht rechtlich abgesichert. Ca. 75 Prozent der Anleger verlieren Kapital beim Handel mit CFDs.

Cryptocoins

Unter Cryptocoins versteht man ein Geld- und Zahlungssystem aus der digitalen Welt. Cryptocoins werden nicht als offizielle Währung angesehen. Währungen sind „echtes Geld“ und damit händisch ein greifbares Zahlungsmittel, z. B. Euro, Pfund oder Dollar. Sie werden durch Zentralbanken der entsprechenden Länder ausgegeben, verwaltet und durch Banken im Währungskreis in Umlauf gehalten.

Cryptocoins dagegen sind keine Währung, sondern ein künstlich geschaffenes Zahlungssystem aus der ständig wachsenden digitalen Welt. Grundsätzlich kann man Cryptocoins auch als einfaches Tauschmittel bezeichnen. Sinn und Zweck dieses Zahlungssystems ist allerdings der bargeldlose Zahlungsverkehr, allerdings ohne Aufsicht von Behörden und ohne Mitwirkung der offiziellen Finanzinstitute. Genau genommen sind Cryptocoins künstlich geschaffenes Geld. Um Cryptocoins zu erschaffen benötigt man eine Gemeinschaft von Nutzern, die gemeinsam die Anzahl der Finanzeinheiten festlegen und darstellen. Alle folgenden Finanz-Transaktionen werden dann über Computer abgewickelt und gespeichert. Um dies datentechnisch abbilden zu können, wird eine Datenbank, der sogenannten Blockchain, aufgebaut. In diesem Blockchain sind sowohl Käufer und Verkäufer somit direkt verknüpft.

Zwei große Vorteile bieten Cryptocoins:

Finanztransaktionen werden ohne ein beteiligtes Finanzinstitut abgewickelt
Finanztransaktionen werden in Echtzeit abgewickelt.
Zwei große Nachteile von Cryptocoins sind:

Große Schwankungen des Finanzwertes in kurzen Zeitabständen
Schwieriger Start in dieses Zahlungssystems durch zeitraubende Einstiegsvarianten

Fonds

Diese Variante einer Assetklasse ist relativ einfach zu erklären. Eine bestimmte Anzahl von Anlegern legt dabei ihr Kapital in einen „Geldtopf“ an und lassen diesen von einem Bevollmächtigen, dem sogenannten Fondmanager, verwalten. Das gemeinsame Kapital wird nun durch den Fondmanager in verschiedenste Finanzwerten angelegt, dadurch gestreut und in einem Fond gebündelt. Es gibt die unterschiedlichsten Arten eines Fonds. Die bekanntesten sind Aktien-, Renten- und Immobilienfonds. Die Streuung der Finanzprodukte minimiert dabei das Risiko von Verlusten und die Anzahl der Anleger sorgt für einen festen Finanzwert. Das Prinzip ist dabei, dass ein möglicher Verlust eines Finanzproduktes durch den Gewinn eines anderen ausgeglichen, mindestens minimiert wird. Grundsätzlich gilt aber, dass sowohl die Gewinne wie auch die Verluste innerhalb der Anlegergruppe paritätisch verteilt werden.

Fonds können von Ihnen eigenständig gehandelt werden. Sie benötigen lediglich die Unterstützung eines Vermittlers oder eines Finanzinstitutes für die Eröffnung eines Depots auf einer Fondsplattform. Ist dies abgeschlossen, können Sie starten. Fonds werden als Sondervermögen verwaltet. Ein Sondervermögen wird vom Kapital eines Unternehmens getrennt und in einer unabhängigen Depotstelle (Bank) verwaltet. Im Falle eines Konkurses der Gesellschaft ist das Fondsvermögen rechtlich geschützt. Gläubiger dürfen nicht aus diesem Kapital bedient werden. Auch das Unternehmen kann nicht, z. B. bei kurzfristiger Zahlungsschwierigkeit, auf dieses Kapital zugreifen. Fonds bedeuten somit für Sie als Anleger nicht nur eine rechtlich geschützte, sondern auch eine sichere Anlageform.

Forex (Foreign Exchange)

Die alternative Bezeichnung für Forex ist Devisenhandel. Forex beschreibt den Handel sämtlicher Währungen der Welt außerhalb einer Börsenaktivität. Auch hier können Sie, wie bei dem bereits beschriebenen Fonds, direkt in den Handel einsteigen. Auch für diesen Handel benötigen Sie ein entsprechendes Depot bei einem Forex – Trader / Broker. Das Prinzip des Forex liegt in dem Tausch von Währungen in Abhängigkeit ihres Tageswertes. Da Währungen tagesaktuellen Schwankungen unterliegen, ergeben sich mit diesem Verfahren gute Möglichkeiten der Gewinnoptimierung. Betrachten Sie hierzu folgendes Beispiel:

Das Währungsverhältnis zwischen Euro und Dollar beträgt heute:

1,00 EUR = 1,2357 Dollar
Sie investieren 1.000,00 EUR und erhalten dafür 1.235,70 Dollar
Am nächsten Tag verändert sich das Währungsverhältnis wie folgt:

1,00 EUR = 1,2310 Dollar
Für Ihre investierten 1.000,00 EUR erhalten Sie somit nur noch 1.231,00 Dollar
Sie haben einen Verlust von insgesamt 4,70 Dollar erlitten.

Am übernächsten Tag steigt das Währungsverhältnis wieder an:

1,00 EUR = 1,2427 Dollar
Für Ihre investierten 1.000,00 Euro erhalten Sie nunmehr 1.242,70 Dollar
Sie haben einen Gewinn von insgesamt 7,00 Dollar erzielt.

Futures

Unter Future versteht man einen terminisierten Vertrag zwischen Käufer und Verkäufer. Die Verpflichtungen, die beide Seiten mit diesem Vertrag vereinbaren sind dabei nach einem festgelegten Standard geregelt. Die Handelsplattform ist die Börse. Mit diesem Finanzprodukt können in kürzester Zeit enorm hohe Gewinne erzielt werden. Allerdings drohen auch massive Verluste, die sogar den Einstiegsbetrag nicht nur aufgebrauchen, sondern sogar übersteigen können. Der Umgang mit Futures wird daher nur von absoluten Experten durchgeführt und gilt im Allgemeinen als Premiumhandel an der Börse.

Bei Futures unterscheidet man zwei Gruppen von Handelswaren:

Aktien und Anleihen = Auch als Commodity Futures benannt
Indizes und Währungen = Auch als Financial Futures benannt
Bei Vertragsabschluss verpflichten sich Käufer bzw. Verkäufer, eine festgelegte Menge mit einer entsprechenden Qualität zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft zu handeln bzw. zu verhandeln (liefern). Der entsprechende Kauf- bzw. Verkaufspreis wird zum Zeitpunkt des Abschlusses eines Vertrags festgelegt. Grundlage des Preises ist der aktuelle Basiswert des Finanzproduktes, der ebenfalls vertraglich festgelegt wird.

Steigt jetzt der Basiswert bis zum vereinbarten Endtermin des Vertrages, bedeutet es für den Käufer einen Gewinn, für den Verkäufer einen Verlust. Fällt der Basiswert bis zum vereinbarten Endtermin des Vertrages ergibt sich eine umgekehrte Situation. Der Verkäufer erzielt einen Gewinn, der Käufer erleidet einen Verlust.

Um diese extremen Situationen ein wenig sicherer zu machen, wurde zwischenzeitlich eine Vorsichtsmaßnahme eingeführt. Futures werden üblicherweise auf Gewinnspanne gehandelt bzw. verhandelt. Der Käufer bezahlt dafür nicht den vollen Wert des Vertrages, sondern leistet lediglich eine Anzahlung, die als Sicherheitsleistung zu verstehen ist und in einem entsprechenden Verhältnis zum Vertragswert steht. Steigt nun während der Laufzeit des Vertrages die Marge und damit das Verhältnis von Vertragswert zu der bereits gezahlten Sicherheitsleistung, erhält der Käufer eine Zinsgutschrift. Sinkt die Marge, kann der Verkäufer eine Nachschusszahlung zu der bereits entrichteten Sicherheitszahlung einfordern.

Eine Kündigung eines Vertrages, z. B. während einer Konjunkturkrise ist nicht möglich. Beide Vertragsparteien unterliegen dabei gleichen Regeln. Nur durch einen Weiterverkauf des Vertrages kann sich eine Partei den eingegangenen Verpflichtungen entziehen.

Rohstoffe

Wichtig: Der Handel mit Rohstoffen ist für private Investoren eingeschränkt und nicht an jeder Börse möglich. So ist das direkte Handeln an Warenterminbörsen nicht zulässig. Sie haben aber Alternativen, um trotzdem an diesen Geschäften teilzunehmen. Nutzen Sie dafür z. B. CFDs oder Fonds (bereits beschrieben) und Sie können quasi indirekt am Handel teilnehmen. Allerdings werden Sie nicht ohne das Engagement eines ausgebildeten Traders / Brokers auskommen. Zum einen ist diese Handelsvariante auch sehr risikoreich, zum anderen ist der Handel nicht an allen Börsenstandorten möglich. Die größten Handelsplätze für Rohstoffe findet man in u. A. in Frankfurt, Zürich, Chicago, New York oder Sydney.

Zu beachten ist aber beim Handel mit Rohstoffen, dass Preise durch verschiedenste Faktoren, die üblicherweise nichts mit dem Handel direkt zu tun haben, beeinflussbar sind und zu heftigsten Preisschwankungen führen können. Politische Entscheidungen, Kriege, Unruhen und Naturkatastrophen haben erheblichen Einfluss auf die Preise. Es erübrigt sich also eigentlich darauf hinzuweisen, dass der Handel mit Rohstoffen höchst spekulativ und damit auch sehr risikoreich ist.

Direkthandel

Der Direkthandel ist einer der Wege außerhalb einer Börse und deren Regularien zu handeln. Diese Variante, auch außerbörslicher Handel genannt, lässt einen Handel mit Finanzprodukten auf direktem Weg zu. Ganz einfach: zwischen Käufer und Verkäufer. Ein Vorteil dieser Handelsvariante ist dabei, dass Sie nicht den Kursschwankungen an einer Börse ausgesetzt sind. Sie können Einkaufs- bzw. Verkaufspreise individuell festlegen und damit durchaus günstigere Preise verhandeln. Ein Nachteil ist dabei allerdings, dass Sie von späteren positiver Wertsteigerungen nicht partizipieren können. Um den Direkthandel zu verdeutlichen, nachfolgend ein Beispiel:

Sie wollen einen Teil Ihrer Finanzprodukte verhandeln. Der Wert dieses Finanzpaketes beläuft sich auf 10.000 EUR. Zur Abwicklung des Verkaufes beauftragen Sie Ihre Hausbank. Der außerbörsliche Handel startet.

Ihre Hausbank kennt aufgrund ihrer geschäftlichen Verbindungen einen Finanzmakler, der auf der Suche nach genau diesen Finanzprodukten ist. Sie bietet Ihr Finanzpaket zum Verkauf an, verlangt aber als Ankaufssumme den aktuellen Tageswert der Finanzprodukte zzgl. eines entsprechenden Spekulationswert. In der Summe 11.500,00 EUR.

Der Finanzmakler willigt einem Ankauf zu, drückt allerdings den Gesamtpreis auf 11.000,00 EUR. Die Bank willigt in den Verkauf ein und erhält die 11.000,00 EUR. Nach Abzug Ihrer Provision überweist Ihnen die Hausbank einen Betrag von 10.500,00 EUR. Sie haben einen Gewinn in Höhe von 500,00 EUR erzielt.

Währungen

Zuerst muss einmal der Begriff „Währung“ definiert werden. Unter Währungen versteht man gesetzliche Vorgaben, die das entsprechende Geldwesen in den Staaten bzw. Wirtschaftsregionen regeln. Die wohl wichtigsten Währungen der Welt findet man mit Bestimmtheit in den Ländern oder Wirtschaftsregionen mit einer sehr hoher Wirtschaftskraft. Zu diesen wichtigsten Währungen zählen der Dollar aus den Vereinigten Staaten von Amerika, der Yen aus Japan, der Franken aus er Schweiz, aber auch als Gemeinschaftswährung der EURO aus der Eurozone.

Währungen unterliegen allerdings Schwankungen, mal mehr, mal weniger. Der Grund liegt im Regelfall immer in der konjunkturellen Entwicklung der Länder bzw. Wirtschaftszonen. Genau diese Situation birgt das Risiko im Handel mit Währungen.

Ein weiteres Risiko beim Handeln mit Währungen liegt in der Tatsache, dass abseits der Börsenaktivitäten mit Währungen direkt spekuliert werden kann. So kann man z. B. direkt Währungen tauschen oder in diversen Fonds, insbesondere Immobilienfonds, investieren. Je umfangreicher dieser Handelsaktivitäten ausfallen, umso grösser ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Wert einer Währung deutlicher verändert, als dies über die Steuerung mit Leitzinsen der jeweiligen Zentralbanken erfolgt. Diese Situation wiederum kann dazu führen, dass gegen bestimmte Währungen gehandelt wird, deren Kaufkraft entsprechend verliert und schlussendlich Finanzkrisen zur Folge hat. Natürlich einhergehend mit entsprechenden Verlusten der Kaufkraft.

Das beste Beispiel hierfür ist die Eurokrise aus dem Jahr 2011. Länder, wie Griechenland und Spanien standen kurz vor dem Bankrott und eine Vielzahl der Anleger stießen Ihre Euros ab und investierten dafür in den starken Franken der Schweiz. Allerdings nicht mit der Absicht, jetzt in der Schweiz handelsaktiv zu werden, sondern lediglich, um das Geld in Sicherheit zu bringen, besser gesagt „zu bunkern“.

Das Ergebnis dabei war, dass der Franken an Wert gegenüber dem EURO massiv verlor. Vor der Eurokrise war das Verhältnis 1,50 Franken = 1,00 EUR. Während der Krise erreichte das Verhältnis nahezu einen Gleichstand. Das Ergebnis war, dass Produkte aus der Schweiz immer teurer wurden und Kredite in der Fremdwährung Franken uninteressant wurden.

Zertifikate

Unter Zertifikate versteht man Finanzprodukte, die von Banken extra für Privatanleger konzipiert wurden. Zertifikate müssen mittlerweile aus mindestens einem, möglichst aus mehreren Finanzprodukten bestehen. Alternativ können auch derivative Finanzprodukte beigefügt sein.

Rechtlich betrachtet sind Zertifikate nichts anderes als Inhaber – Schuldverschreibungen. Genau an diesem Punkt besteht aber ein Risiko. Sollte nämlich der Herausgeber eines Zertifikats in eine finanzielle Schieflage, z. B. Insolvenz, geraten, droht ein Totalverlust der Einlage. Das beste Beispiel für diese Situation war die Pleite der amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers aus dem Jahr 2008. Sie sollten also bei der Investition in Zertifikate nicht nur auf die beteiligten Werte, sondern auch auf die Bonität der beteiligten Unternehmen achten.

Zertifikate ermöglichen Ihnen als Privatanleger an der Entwicklung vieler Basiswerte teilzuhaben. Die Bandbreite der möglichen Anlageprodukte ist vielfältig, da nahezu jedes Finanzprodukt in Ihr Wertpapierkonto eingebunden werden kann.

Unser Tipp: Um den Handel mit CFDs unter realen Bedingungen üben zu können, bietet Ihnen Plus500 ein kostenlosen Demo-Konto. Dort können Sie mit Spielgeld den Handel von CFDs unbegrenzt üben, bis Sie genug Erfahrung gesammelt haben, um mit echtem Geld handeln zu können.

Risikohinweis: CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Verwenden Sie daher nur Gelder, deren Verlust Sie sich auch leisten können. Bis zu 89 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Lesen Sie dazu auch unseren Risikohinweis.